Obwohl jeder weiß, dass das Aufwärmtraining vor dem Sport eigentlich mehr als nur eine gute Empfehlung ist, messen viele Leute diesem keinen besonders großen Wert bei und verzichten deswegen öfters einmal auf das eigentlich so notwendige Aufwärmen.
Das Aufwärmen vor dem Sport ist aber sehr wichtig, denn auch, wenn viele argumentieren, dass sie schon vor dem Sport schwitzen, so ist das aber noch kein Anzeichen dafür, dass die Muskeln warm sind und bereit dafür sind Sport zu machen. Hat man die Muskeln auf die körperliche Anstrengung nicht genügend vorbereitet, d.h. ausreichend warm gemacht und gedehnt, so kann es sehr schnell zu Verletzungen, wie beispielsweise Zerrungen, Überdehnung sowie Muskelfaserrisse, etc. kommen, was nicht nur unangenehm ist, sondern auch bedeutet, dass man erst einmal länger gar keinen Sport mehr machen kann. Dabei ist es so einfach das zu umgehen, indem man sich einfach etwas Zeit nimmt, um seinen Körper für den Sport fit zu machen:
Anfangs ist es immer gut, sich erst einmal etwas warm zu laufen; dabei ist es wichtig zuerst ein mäßiges Joggingtempo anzuschlagen, um den Körper nicht gleich zu überfordern. Um etwas zu variieren kann man auch anfersen, Knie-Hebe-Lauf uns Kurzstrecken Sprints machen. Für die Fußgelenke und Knie kann man Sprünge einbauen, z.B. Seilspringen, Sprung über Hindernisse, Sprung vorwärts und rückwärts, Seitensprung nach rechts und links, usw.
Wenn man warm ist, dann sollte man sich dehnen. Die wichtigsten Körperteile für den Squash-Sport sind die Beine (auch Fußgelenke und Knie) und die Arme (mit Handgelenken und Schultern). Oft ist es auch besonders effektiv die Dehnübungen mit einem Partner zusammen zu machen, da sie so meist effektiver sind und zusätzlich noch jemand zur Fehlerkorrektur da ist.
Die häufigste Verletzungsursache im Sqush ist die Überbelastung der Fußgelenke und Knie durch den Seitensprung nach rechts und links. Bei diesen so genannten „Stop-and-Go-Bewegungen“ stehen die Gelenke kurzzeitig unter enormen Druck; wenn sie diesem jedoch nicht standhalten können oder durch eine falsche Fußstellung noch andere Kräfte auf das Gelenk wirken, dann kommt es zu Verletzungen. Um das Verletzungsgefahr bei Seitensprüngen zu reduzieren, kann ein regelmäßiges Aufwärm- und Dehnprogramm helfen, da hierdurch die Gelenke und Muskeln kräftiger, dehnbarer und damit auch belastbarer werden. Deswegen sollte man die Notwendigkeit des Aufwärmtrainings auf keinen Fall unterschätzen, sondern seiner Gesundheit zu Liebe ernst nehmen. Bezüglich der Bekleidung bietet sich wie auch während des Squasch Spiels beim Aufwärmen Kleidung aus Baumwoll Stoffen an. Diese sind atmungsaktiv und angenehm auf der Haut zu tragen.
