Die Geschichte des Racquetball
Die Sportart die dem Squash Sport heute am ähnlichsten ist, dürfte wohl das in Amerika groß gewordene Racquetball sein. Diese Sportart entwickelte sich parallel zum Squash als Ableger des Racket Ball.
Beim Racquetball wird jedoch ein anderes Material und ein anderer Platz verwendet als beim Sqash. So ist der Schläger beim Racquetball ohne einen Schaft gefertigt und wirkt gedrungener als der elegante Squash Schläger. Auch der Court ist von den Dimensionen her anders ausgelegt als der Squash Court. Der Squash Court hat die Ausmaße von ca. 6 auf 10 Metern und der Racquetball Platz ist um einiges größer. Hier hat die Bodenfläche eine Länge von 12 Metern und eine Breite von 6 Metern. Auch die Höhe des Racquetball Courts ist um 1,5 Meter höher als beim Squashcourt.
Der Ball der beim Racquetball verwendet wird ist etwas kleiner als ein Tennisball und im Gegensatz zum Squashball ist der Racquetball innen hohl und hat deutlich elastischere Eigenschaften (er hüpft besser). Der Ball erreicht beim Racquetball teilweise Geschwindigkeiten von bis zu 250 Kilometern pro Stunde und bei diesem Sport ist das Tragen einer Schutzbrille Pflicht.
Eigentlich könnte man sagen, dass sich das Raquetball Spiel aus Faulheit heraus entwickelt hat, denn den damaligen amerikanischen Schülern war das Spiel zu umständlich und zu kompliziert und auch nicht schnell genug. So setzte man beim Racquetball wie schon angesprochen eben auf einen größeren und schnelleren Ball und anfangs wurde festgelegt, dass auch die Decke des Courts zum Spielfeld dazugehören sollte.
Im Jahr 1908 wurde der Sport Racquetball offiziell vom Squash getrennt und wurde von dort an als eigenständige Sportart angesehen. Heute wird Racquetball Weltweit von mehr als 30 Millionen Menschen gespielt und ist vor allem in den USA sehr populär.
Die Decke ist heute kein Teil des Spielfeldes mehr und der Aufbau des Platzes ist bis auf die Dimensionen nahezu identisch mit dem Squash Court.
